

- Guten Hauptschulabschluss, mittlere Reife oder ein gutes (Fach-)Abitur
- Interesse an den Fächern Mathematik und Physik (mind. Note 3 oder besser)
- Technisches Verständnis
- Handwerkliches Geschick
Mein Weg zur Zerspanungsmechanikerin für Fräsmaschinensysteme
Als ich im Jahr 2022 meine Ausbildung hier begonnen habe, war die Metallbranche für mich noch absolutes Neuland. Heute richte ich selbstständig moderne CNC-Zerspanungsmaschinen ein. Wenn ich auf meine Ausbildungszeit zurückblicke, bin ich echt stolz darauf, wie viel ich gelernt habe und wie ich mich Schritt für Schritt weiterentwickeln konnte.
Aller Anfang ist… gar nicht so schwer!
Die ersten anderthalb Jahre meiner Ausbildung waren extrem vielseitig. In der überbetrieblichen Ausbildung (MEA Metall- und Elektroausbildung Kesselsdorf) wurden mir die wichtigsten Grundkenntnisse und handwerklichen Fertigkeiten vermittelt. Schrittweise ging es für mich auch direkt im Ausbildungsbetrieb los. Zuerst habe ich in der konventionellen Abteilung gearbeitet. Dort durfte ich klassische Aufgaben wie Senken, Bohren, Gewindeschneiden und kleinere Fräsarbeiten übernehmen – genau das richtige Fundament, um ein Gefühl für das Material zu bekommen.
Der Sprung an die CNC-Maschinen
Mit der Zeit durfte ich dann in den CNC-Bereich wechseln. Am Anfang habe ich den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen noch über die Schulter geschaut und sie unterstützt. Aber das Team hat mir schnell vertraut. Nach und nach durfte ich immer mehr Aufgaben selbstständig übernehmen. Heute gehört das Einrichten der Maschinen, das Vorbereiten und Vermessen der Werkzeuge und Einfahren der Programme fest zu meinem Alltag. Je mehr Erfahrung ich sammelte, desto mehr Verantwortung wurde mir übertragen. Inzwischen bin ich an drei verschiedenen Maschinen eingewiesen und bearbeite unsere Aufträge – von Einzelteilen über Kleinserien bis hin zu Großaufträgen – weitgehend selbstständig und sicher.
Fachlich und persönlich gewachsen
Durch die perfekte Unterstützung im Betrieb, in der Berufsschule und der MEA habe ich eine echte Leidenschaft für die Metallbranche entwickelt. Ich habe gelernt, den Beruf richtig zu schätzen. Die Arbeit macht mir einfach riesigen Spaß, und ich gehe jeden Tag motiviert an meine Aufgaben.
Neben dem Fachwissen habe ich mich aber auch persönlich total verändert: Ich bin viel selbstständiger, verantwortungsbewusster und sicherer im Umgang mit neuen Herausforderungen geworden. Selbst wenn es mal stressig wird und wir unter Zeitdruck arbeiten, bleibe ich entspannt und arbeite zuverlässig.
Ich schätze das angenehme Arbeitsklima im Unternehmen. Die Mitarbeitenden sind hilfsbereit und unterstützen einen jederzeit, wenn Fragen oder Schwierigkeiten auftreten. Es ist immer jemand da, der mir weiterhilft.
Mein Fazit
Für mich war die Entscheidung für diese Ausbildung genau richtig! Ich habe einen Arbeitsvertrag im Januar 2026 bekommen.
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Das erste Jahr meiner Ausbildung fand überwiegend in dem Ausbildungszentrum MEA statt um zuerst die Grundlagen der Metallbearbeitung zu erlernen.
Ab dem zweiten Ausbildungsjahr war die praktische Ausbildung dann im Betrieb. Zuerst in der konventionellen Zerspanung, dies bedeutete erste Kundenteile zu Bohren, Senken und Gewinde zuschneiden und an der Fräsmaschine auch kleinere Sachen selbst zu Fräsen. Man konnte also die Sachen die man im Ausbildungszentrum gelernt hatte gleich anwenden und sein Wissen vertiefen, nicht zuletzt durch die gute Unterstützung der Ausbilder und Kollegen.
Ab Ende des zweiten Ausbildungsjahres und im dritten ging es dann an die 3-Achs CNC-Fräsmaschinen, natürlich war da immer ein Facharbeiter mit dabei. Nach einer gewissen Zeit konnte ich dann schon Kundenteile alleine Rüsten und Einfahren an der 3-Achs CNC-Fräsmaschine.
Zum Ende des dritten Ausbildungsjahres ging es dann auch an die 5-Achs CNC-Fräsmaschinen wieder erst unter Anleitung und später auch alleine.
Schön war es die gesamte Ausbildungszeit über zu wissen, dass die LSG-GmbH ein großes Interesse daran hat, ihre Auszubildenden auch nach Abschluss der Berufsausbildung zu halten und für jeden eine Weiterbeschäftigung anstrebt. Das gibt einem die ganze Ausbildungszeit über ein Gefühl von Sicherheit und Kontinuität.
Dies bestätigte sich dann zum Ende der Ausbildung. Ich bekam einen Arbeitsvertrag als Zerspanungsmechaniker und konnte die nächsten Jahre noch viel Erfahrung sammeln, die Arbeit war auch immer sehr abwechslungsreich da immer neue und verschiedenste Kleinserien und auch Einzelteile gefertigt wurden. Zum Schluss konnte ich fast alle Fräsmaschinen bedienen.
2016 bekam ich die Chance in die Programmierabteilung der LSG-GmbH zu wechseln, was ich auch dankend annahm. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit, Lehrgängen und super Kollegen, konnte ich nun kompliziertere Programme mit einem CAD-Programm schreiben und mit unserer Simulationssoftware überprüfen.
Ich sichere auch alle gelaufenen Programme von den Maschinen in unserem digitalen Archiv und habe mich auch in die 2D-Laser Programmierung für unseren Fiberlaser eingearbeitet.
Ich kann somit komplett die Programme für ein Kundenteil erstellen, vom Zuschnitt bis zum fertig zerspanten Teil und auch Vorrichtungen konstruieren, wenn diese benötigt werden.
Ich fühle mich sehr wohl in meiner aktuellen Position und bin froh darüber, die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker bei der LSG-GmbH gemacht zu haben.
…freuen sich auf Sie/Dich!


